Wie verändern wir eingefahrene Beziehungsmuster?

WOCHE 4

Beziehungsmuster! Wieso sind sie so schwer zu ändern?

Ab heute beschäftigen wir uns intensiver mit dem Beziehungsraum, der zwischen euch entstanden ist. Jede:r Einzelne bringt sich und all seine Erfahrungen (über Generationen) in den Beziehungsraum ein, den ihr hier und heute lebt. Alles was ihr aussprecht und zeigt ist gefärbt von dem was ihr mitgebracht habt.

Je bewusster ihr eure persönlichen LEBENSTHEMEN sehen und spüren könnt und je sanfter und entspannter ihr mit eurem eigenen ICH seid: umso klarer und freudvoller könnt ihr im Beziehungsraum gemeinsam im WIR tanzen.

In den letzten 3 Wochen haben wir uns ganz besonders intensiv mit dem eigenen Sein, dem „Ich will“, dem eigenen Nervensystem und den eigenen Gefühlen beschäftigt.

Ein Großteil dessen, was uns leitet, ist jedoch UNBEWUSST und somit kommen wir mit eigener innerer Arbeit zwar weit: aber es braucht das GEMEINSAME um bestehende Beziehungen zu verändern.
Das Schöne an all unseren Beziehungen ist, dass sie das Geschenk sind, das uns näher zu uns selbst bringt.

Egal ob das die:der Partner:in, unsere Kinder, Eltern, Schwiegereltern oder der Mensch auf der Straße ist, der uns unfreundlich grüßt. Jede einzelne Begegnung trägt die Chance in sich uns eine unbewusste Seite von uns zu zeigen.

Was wir nun damit machen ist ganz allein unsere Entscheidung:

  • Ich kann meinem Gegenüber offen und neugierig begegnen und das was sein Verhalten in mir auslöst dankbar annehmen und mich damit beschäftigen – es in mir integrieren.
  • Ich kann dem was in mir geöffnet wird mit Widerstand begegnen und den Überbringer des Geschenks (mein Gegenüber) dafür auf die ein oder andere Weise bestrafen.
  • Ich kann dem was mir geöffnet wird mit Widerstand begegnen und mit dem Überbinger des Geschenks in freundlicher Verbindung bleiben.
  • Ich kann das, was mir gezeigt wird, anerkennen und die Art und Weise wie es mir gezeigt wird ablehnen.
    usw. usf.



Es gibt wirklich unzählige Möglichkeiten, unzählige alte und übernommene Muster, die uns in VERBINDUNG oder in TRENNUNG führen.

Das wonach sich unser gesamtes System sehnt ist wie immer die BALANCE. Eine Art der Beziehung, wo Verbindung nicht zu Vereinnahmung wird und Trennung nicht ständig im Raum steht.

Verbindung in FREIHEIT:
Ich darf sein, du darfst sein.
Gleichzeitig fühlen wir uns TIEF VERBUNDEN.


Das was Beziehungen immer wieder stresst ist die Erwartung:
Du musst so sein wie ich es will – (ich will dich)du musst dich VERÄNDERN!

Die Veränderungsenergie ist also tatsächlich jeder intakten Beziehung immanent. Sie ist auch menschlich und wichtig. Entwicklung und Fortschritt ist Teil dessen, was uns antreibt. Gleichzeitig ist es immer die Entscheidung, die wir treffen können, WIE WIR VERÄNDERUNG initiieren.
In Verbundenheit oder als Einzelkämpfer im Beziehungsraum?

Wir können jetzt stundenlang darüber sprechen wie wir in die Verbundenheit kommen, wer was wann wie anders sagen oder tun hätte sollen. Wir können aber Verbindung auch in sicheren Erfahrungsräumen spüren, abseits von alltäglichen Ärgernissen, und den Weg dorthin selbstverantwortlich gehen:

TRANSFORMATIONAL BREATHWORK
ist eine Möglichkeit den Raum der Verbundenheit zu spüren – in dir selbst und in der Beziehung mit deinem Gegenüber. Dieses Spüren birgt die Chance in sich, alte Loops zu durchbrechen.

Allgemeines zu Breathwork, der Wirkung und dem Ablauf findest du in folgendem Video:


Viel Freude beim Eintauchen!
Eure Daniela