Wie werde ich Gestalter:in?

WOCHE 2

Gestalterkraft, Kreativität, Lebenslust
Es braucht innere Freiheit für ein Leben aus der Gestalter:innen-Energie heraus. Wenn mein Körper beschäftigt ist mit bspw. Überlebensmodus oder Unterdrückung ist keine Lebensenergie frei für das, was ich wirklich will.

Manchmal ist es sogar so, dass ich gar nicht mehr spüren kann was ich wirklich will und Jahre/Jahrzehnte meinen Lebensweg aus einer passiven und reaktiven Haltung heraus gestalte.
Ich habe die Verbindung zu meinem innersten Kern verloren.

Das verursacht Stress für das System.
Denn die Gestalter:innen-Energie ist unser Innerstes.
Der Kern.
Das wohin unser Leben strebt.

Die Diskrepanz zwischen dem, wie ich lebe und dem was mein innerster Kern will, verursacht mehr oder weniger STRESS.

Je verbundener ich mit meinem Körper und meinem Kern bin und danach auch ENTSCHEIDUNGEN treffe, umso weniger Stress ist in meinem System.

Je länger ich gegen meinen innersten Bauplan arbeite umso mehr verstricke ich mich in diesem SELBSTVERSTÄRKENDEN PROZESS. Der mental, körperlich und auf emotionaler Ebene abläuft.

WAS HAT DAS NUN MIT MEINEN BEZIEHUNGEN ZU TUN?
1. Meine Beziehung zu mir selbst gestaltet die Beziehungen mit Anderen.
2. Je mehr Stress in meinem System zirkuliert umso weniger FREI bin ich.
3. STRESS verursacht BLOCKADEN – schon auf Körperebene und in weiterer Folge beim Spüren, Fühlen und Denken.
4. BLOCKADEN sind Mauern in der Beziehung mit uns selbst und in der Beziehung mit unserem Gegenüber.
5. Wenn ich mich selbst unzureichend spüre und fühle beeinträchtigt das meine EMPATHIEFÄHIGKEIT – das Einfühlen in andere Menschen, die Verbindung mit dem Außen.
6. Meine Sehnsucht nach Beziehung und Bindung (Grundbedürfnisse von Menschen) bringt mich dazu unzählige MUSTER zu kreieren um Liebe, Nähe, Gesehen werden für mein menschliches „Überleben“ zu sichern.

Diese Muster sind geprägt von Abhängigkeiten, Selbstverleugnung, Unterdrückung und missbräuchlichen Strukturen – mir selbst gegenüber und meinen Mitmenschen gegenüber. Meistens fallen sie auch im Alltag nicht auf: ich habe sie übernommen, es so gelernt, nie anders gesehen.

ERST WENN NEUE MENSCHEN, mit anderen Mustern, in mein Leben treten und mich zutiefst berühren – ich LIEBE und LUST spüre und wir einen gemeinsamen Weg wählen: DANN FALLEN DIESE MUSTER AUF, dann spüren wir Blockaden….

UND HIER KOMMT DIE LIEBE
(zu mir selbst und zum Gegenüber) INS SPIEL:
Sie lässt mich dran bleiben an der Veränderung, sie bringt mich dazu richtig viel MUT in mir zu spüren und den Weg zu wagen.

Nun braucht es einen Ausstieg aus dem Muster.
Dieser Ausstieg bedeutet:
in jahrzehntelange eingefahrene Verhaltensweisen und körperlichen Zuständen VERÄNDERUNG zu bewirken

Die Krux: der Mensch macht am liebsten das was er gewohnt ist
auch wenn er weiss, dass über dem Fluss das ersehnte Präsent steht, bleibt er lieber am Ufer stehen als einmal die Strapazen auf sich zu nehmen durch den kalten und reißenden Fluss zu schwimmen.

Es braucht Klarheit: WAS WILL ICH?
Es braucht Fokus: WO WILL ICH HIN?
Es braucht Mut: BIN ICH BEREIT FÜR MICH?
Es braucht Durchhaltevermögen: MÖCHTE ICH ALLES GEBEN?
Es braucht dein Gegenüber: BIN ICH BEREIT FÜR DIE LIEBE?

Meinem Muster zu begegnen bedeutet meinen inneren Stressoren zu begegnen.
Stress steigert die Spannung und reduziert die Fähigkeit FREI und AKTIV das Leben und meine Beziehungen zu gestalten.

GESTALTER:IN meines Lebens zu sein bedeutet:
Ich kann erkennen, was mein Körper-Geist-Seele System braucht und spüre die Freiheit danach zu handeln.



Wie schaffe ich es meinem inneren Stress zu begegenen?
Was braucht es, dass Stressloops durchbrochen werden?
Wie komme ich zu mehr Verbindung mit meinem Innersten?

  1. Sicherheit
    Damit du den Themen begegnen kannst, die dir Stress machen, brauchst du einen Ort – einen Platz – wo du dich sicher fühlst und alle deine Sinne angesprochen werden können. In folgendem Video findest du eine Anleitung dazu:

2. Aktive Übungen, um dein System zu Entspannen: Nervensystemregulation

Cortex-Klopfen

1. Lege eine Handfläche auf den unteren Hinterkopf.
2. Mit den Fingerbeeren der zweiten Hand klopfst du mehrmals im Bereich des oberen Kopfes (oberhalb der Stirn). Öffne die Hand so weit, dass du rechte und linke Kopfseite berührst.
3. Danach klopfst du mit derselben Hand im Bereich des Brustbeines.
4. Wandere mit der ersten Hand eine Handbreit am Hinterkopf nach oben Richtung Scheitel und klopfe mit der zweiten Hand wieder am Kopf und am Brustbein.
5. Wandere mit der ersten Hand wieder eine Handbreit weiter und wiederhole diesen Ablauf bis du bei der Stirn gelandet bist.
6. Lege beide Hände gleichzeitig rechts und links auf den Kopf oberhalb der Ohren auf. Danach klopfst du mit einer Hand am Oberkopf und mit der anderen am Brustbein einige Male.
7. Wiederhole die Übung 3x

Aktivierung des Entspannungssystems (Parasympathikus)

Ohren ziehen
1. Ohren rechts und links gleichzeitig in die Hand nehmen: der Daumen liegt in der Ohrmuschelhöhle, die Fingerbeeren der restlichen Finger auf der Rückseite der Ohrmuschel.
2. Fasse mit dieser Handposition vorsichtig das gesamte Ohr und ziehe es langsam nach hinten oben
3. Halte die Position in leichtem Zug bis sich Entspannung zB durch ein Durchatmen, ein Schulter loslassen, eine Kieferentspannung einstellt

Ohrmassage
Massiere das Ohr mit dem Daumen vorne und dem Zeigefinger auf der Rückseite vom Ohrläppchen den gesamten Außenrand entlang mit Druck und Zugbewegungen.

Viel Freude beim Eintauchen!
Daniela