Beziehung: Trennung oder doch bleiben?

Ich liege im Bett und höre wie mein Mann die Stiegen hochkommt. In mir wirds immer enger. Ich fühle wie mein Körper starrer wird und mein Atem flacher. Ich drehe der Tür im Schlafzimmer den Rücken zu. Ich will nicht in Begegnung gehen. Ich will nicht mit ihm sprechen. Ich schließe die Augen und hoffe, dass er denkt, dass ich schlafe.

Vor einigen Jahren habe ich mich in meiner Beziehung wahnsinnig unwohl gefühlt. Alltäglicher Streit, so viele Stresssituationen mit zwei Kleinkindern, eine beruflich intensive Zeit und persönliche Transformationsprozesse haben mich an den Rand meiner BEZIEHUNGSKAPAZITÄT gebracht. Ich wollte einfach NICHT MEHR REDEN und schon gar nicht irgendwelche Bedürfnisse nach Nähe und Verbundenheit erfüllen.

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Irgendwann habe ich begonnen dieses Konstrukt Ehe und unser Familiensystem bis ins kleinste Detail zu hinterfragen:

Will ich so weiterleben?
Fühle ich mich gesehen, geliebt und verstanden?
Haben wir als Familie eine gute Zeit miteinander?


Immer wieder waren auch Gedanken einer Trennung in meinem Kopf. Was wäre wenn?

Mit meinen Ausbildungen im Coaching-, Energiearbeits- und Persönlichkeitsentfaltungsweg wollte ich unbewusst raus aus meiner Überforderung, wie so Viele. Das Feld der Trennung war sehr stark zu spüren. Einige auf dem Weg haben sich von Familien und Partner:innen getrennt. Manche sind geblieben. Kein Weg ist richtig oder falsch. Es ist eine ganz höchstpersönliche Entscheidung – DIE DAVON ABHÄNGT WIE SEHR DU BEREIT BIST DIR SELBST ZU BEGEGNEN.

„Beziehung ist der Spiegel, in dem wir uns so sehen, wie wir sind.“

Jiddu Krishnamurti


In einer Partnerschaft zu bleiben und sie so zu verändern, dass sich beide darin wohl fühlen bedeutet sich selbst intensiv zu begegnen. Das ist nicht einfach. Bist du bereit dafür?


Ich werde immer wieder darauf hingewiesen: Ja, Arbeit an der Beziehung ist ja schön und gut, aber wenn der Partner: die Partnerin nicht will, dann kann ich auch nichts machen.

Und ja: das stimmt! Wenn es einmal soweit ist, dass die Muster sehr eingefahren sind, Verletzungen tiefe Gräben hinterlassen haben, dann braucht es einen immensen Kraftakt, der das Ruder wieder herumreisst. Es ist möglich, es ist anstrengend und das Vorhaben kann scheitern – und das ist auch ein Erfahrungsweg der wertvoll ist.

Je früher ihr Bewusstsein für euer Beziehungsleben schafft und bereit seid euren Mustern im Beziehungsfeld zu begegnen umso leichter wird euer gemeinsamer Weg.

Ich stehe für eine bewusste und reife Beziehung. Für einen Weg, der hinterfragt, verändert und immer wieder neu denkt.

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Beziehung braucht aus meiner Sicht die Fähigkeit sich einzulassen auf das was in mir selbst ist und auf das was mein Gegenüber einbringt. Neugierde, Humor und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen sind wesentliche Eigenschaften, die sich am gemeinsamen Weg entfalten dürfen.

Scheitern wirst du nur, wenn du in einem alten Bild verharrst und deine Entscheidungen immer und immer wieder hinterfragst. Das HIER und JETZT annehmen, lieben lernen und kraftvoll den Weg gehen, den du in Verbindung mit dir selbst wählst. Das ist wahrhaftig und lebendig leben.

Ich begleite dich und euch auf diesem Weg der Beziehungsarbeit.
Körper- und Bewusstseinsarbeit

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